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Diskussionsrunde: Forschung zu Homosexualität?

14. Januar 2020
18:00
- 20:00

Der thüringische Jurist Dr. Hans Holbein (1864 bis 1929) war ein Mitstreiter des Sexualreformers Magnus Hirschfeld und setzte sich zeit seines Lebens für die Abschaffung des §175 StGB ein. 1919 stiftete er der Universität Jena 20.000 Mark, um einen Lehrstuhl zur Erforschung der Homosexualität einzurichten.

In seinem Testament setzte Holbein die Universität Jena überdies als Alleinerbin ein und vergrößerte die Holbein-Stiftung um 100.000 Mark. Obwohl sie die erste Stiftung angenommen hatte, schlug die Universität das Erbe nach Holbeins Tod im Jahr 1929 aus, weil, so die Begründung, die Universität ansonsten »zu einem Sammelpunkt unerwünschter Elemente würde«. Holbeins Vermächtnis wurde nie verwirklicht.

Bei der Podiums- und Diskussionsrunde gibt es u. a. ein Grußwort von Christine Lieberknecht Ministerpräsidentin Freistaat Thüringen a.D. und Schirmherrin Initiative zur Rehabilitierung von Dr. Hans Holbein sowie einen Kurzvortrag von Ralf Dose, M.A. Magnus Hirschfeld Gesellschaft: „Kämpfer für Freiheit des Dritten Geschlechts – Dr. Hans Holbein und die Gründung der Holbein-Stiftung“

Zur Einladung der Uni Jena (PDF)