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Film, In-Put-Talk+ Diskussion über internationale Verbindungen

15. Januar
19:00
- 21:00

mit der Aktivistin und Preisträgerin für lesbische Sichtbarkeit Katharina Oguntoye und der Autorin Carolyn Gammon, Moderation: Mesaoo Wrede.

Ein Diskurs zu weltweiten feministischen Positionen der 80er und 90er Jahre
Der Abend startet mit Ausschnitten aus einem Dokumentarfilm zur feministischen Buchmesse 88 in Montreal.
Katharina Oguntoye ist eine deutsche Schriftstellerin, Historikerin, Aktivistin und Dichterin. Sie ist die diesjährige Preisträgerin für lesbische Sichtbarkeit. Bekannt wurde sie als Mitherausgeberin des Buches „Farbe bekennen“ zusammen mit May Ayim und Dagmar Schultz. Eine wichtige Rolle spielt sie in der afrodeutschen Bewegung. Zusammen mit ihrer Lebenspartnterin, der Autorin Carolyn Gammon berichten sie über ihre Erfahrungen mit internationalen feministischen Verbindungen und Netzwerke. Ein Diskurs zu weltweiten feministischen Positionen der 80er und 90er Jahre bis heute.

“Mit jungen 20 Jahren machten junge schwarze Frauen wie sie das Unmögliche möglich. Sie schufen den Begriff “Afrodeutsch” und “Schwarze Deutsche”, schrieben mit “Farbe bekennen – Afro-deutsche Frauen auf den Spuren ihrer Geschichte” das erste Buch über Schwarzes Leben in Deutschland. …. Durch May Ayim und Katharina Oguntoye entstand die Initiative für Schwarze Menschen in Deutschland, ADEFRA, Joliba – kurzum: Katharina Oguntoye startete gemeinsam mit May Ayim, die afrodeutsche Bewegung. Sie gaben ihr einen Namen, ein Gesicht und schufen …erstmalig Identifizierungsmöglichkeiten.“  (RosaMag 27 Febr. 2020)

Im Anschluss erfolgt ein Austausch, auch zur kreativen und reichen feministischen Literatur-, Verlags- und Vertriebswelt der damaligen Zeit.