Genese

„Berlin ist der Geburtsort der modernen Emanzipationsbewegung von LGBTIQ. Die Koalition bekennt sich zu dieser Geschichte und zur Wiedererrichtung des von den Nazis zerstörten Magnus-Hirschfeld-Instituts. Die Koalition unterstützt die Idee eines Elberskirchen-Hirschfeld-Hauses und wird den partizipativen Prozess seiner Umsetzung begleiten.“

(aus dem Koalitionsvertrag des rot-rot-grünen Berliner Senats 2016)

 

Am 7. November 2018 stellte der Vorstand des Vereins der Freund*innen des Elberskirchen-Hirschfeld-Hauses (E2H) im Abgeordnetenhaus den Vertreter*innen der Berliner Politik und der Stadtöffentlichkeit das neue Raumkonzept für das queere Kulturhaus vor. Dieses Konzept hatte die Arbeitsgemeinschaft der L.I.S.T. GMBH mit Anne Lampen Architeken sei Juli 2018 entwickelt In einer intelligenten Mischung aus öffentlichen Foyer-, Ausstellung-, Bibliotheks-, Kino- und Veranstaltungsbereichen, aus nach Anmeldung für Nutzer*innen zugänglichen Arbeits, Kreativ- und Seminarräumen sowie aus Büros und Archiven verbindet das Konzept die sechs Ebenen des ehemaligen taz-Gebäudes barrierefrei zum neuen E2H.

 

Dr. Klaus Lederer (Die LINKE), Bürgermeister Berlins und Senator für Kultur und Europa, betonte, es käme nun darauf an, die Finanzierung des Projekts möglichst zügig auf sichere und öffentliche Beine zu stellen. Bei den dafür notwendigen Haushaltsverhandlungen im Abgeordnetenhaus würde die Berliner Kulturverwaltung, die auch die Erstellung des neuen Raumkonzepts finanziert hatte, das E2H nach Kräften unterstützen, so Lederer.